Spargel

Um den Spargel zu ernten, sticht man die noch von Erde bedeckten Spargelsprossen und erhält blütenweiße Spargelstangen. Fein und delikat im Geschmack ist weißer Spargel immer eine gute Wahl für ein klassisches Spargelmenu.

Weißer Spargel ist unseren Breiten nach wie vor der beliebteste. Er besticht durch seine makellose Farbe und beim Anblick von lecker angerichtetem, schneeweißen Spargel versteht man gut, warum er den Beinamen “das königliche Gemüse” trägt.

Durch den Anbau in Dämmen prägt der weiße Spargel nicht nur kulinarisch, sondern auch landschaftliche unsere Gegend. Früh im Erntejahr werden die Dämme knapp einen halben Meter hoch über der Spargelpflanze angelegt. Für die spätere Farbe ist der Erdhügel entscheidend, damit der Spargeltrieb nicht zu früh mit Licht in Berührung kommt. Er würde dadurch seine reinweiße Oberfläche verlieren.

Die Spargelernte ist sehr aufwändig. Jede einzelne Stange wird vorsichtig
von Hand freigelegt und gestochen, das entstandene Loch sofort wieder verschlossen.
Der Spargel wird anschließend Stange für Stange von Hand sortiert und gewaschen

Dieses Jahr wollen wir auch etwas grünen Spargel mit anbauen.

Grüner Spargel hat zum Erntezeitpunkt seinen Kopf schon in Richtung Sonne gestreckt und durch ihr Licht seine charakteristische Farbe erhalten. 

Im Unterschied zum weißen wächst der grüne Spargel ebenerdig – ohne Dämme. Die Ernte erfolgt daher anders als beim weißen Spargel: in dem man die Spargelsprosse knapp oberhalb der Bodenoberfläche mit einem scharfen Messer abschneidet.


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